Esslingen hat viele Partnerstädte in Europa, in den USA und zudem Kontakte nach Indien. Viele Esslinger konnten über einen Schüleraustausch, eine Chorreise, ein Pfadfinder-Zeltlager oder eine Reise mit der Feuerwehr eine der Partnerstädte besuchen, die Menschen und ihre Kultur kennenlernen.

„Durch die Städtepartnerschaft zu Sheboygan bin ich damals das erste Mal in die USA gekommen. Super spannend für eine 14-jährige. Aus meiner Zeit dort habe ich viele positive Erinnerungen und enge, noch immer bestehende Freundschaften gewonnen. Ich durfte eine neue Kultur kennenlernen und meine Englischkenntnisse perfektionieren“ bringt Adalina von Winterfeld, ehemalige Jugendgemeinderätin und nun Kandidatin der Freien Wähler, den Gedanken der Städtepartnerschaften auf den Punkt.

Stadtrat Thomas Heubach, der mit der Freiwilligen Feuerwehr und der West-Ost-Gesellschaft viele Partnerstädte besuchen konnte, ergänzt: „Ich finde Städtepartnerschaften sind wichtig. Durch das Kennenlernen und die Zusammenarbeit mit anderen Städten kann man seinen Horizont erweitern und Anregungen für sein eigenes Handeln bekommen.“

Der Kontakt zwischen den Partnerstädten verändert sich. Nicht alle sind aktiv. Doch für die Freien Wähler ist klar: Offiziell aufgeben sollte man keine Partnerschaft. So kommt nach vielen Jahren Pause im Mai ein Chor aus der walisischen Partnerstadt Neath wieder zu Besuch.

„Wir begrüßen den Ansatz, Förderprogramm zu nutzen, den fachlichen Austausch auf der Verwaltungsebene zwischen den Städten zu ermöglichen und die Begegnungen zwischen den Menschen in den Städten zu fördern. Die städtischen Förderrichtlinien anzupassen ist darum richtig“, hebt Annette Silberhorn-Hemminger hervor.

"Städtepartnerschaften sind für das Miteinander und das Verständnis füreinander wichtiger denn", so Thomas Heubach, Adalina von Winterfeld und Annette Silberhorn.

„Städtepartnerschaften sind für das Miteinander und das Verständnis füreinander wichtiger denn“, so Thomas Heubach, Adalina von Winterfeld und Annette Silberhorn.