Freie Wähler kritisieren die Intransparenz des Haushaltes. 

Das Haushaltsrecht wird als das vielbeschworene Königsrecht des Rates bezeichnet. Um dieses Recht ernsthaft und gewissenhaft ausüben zu können, erwarten die Freien Wähler von einem Haushaltsplan drei Dinge: Lesbarkeit, Nachvollziehbarkeit und daraus Steuerungsmöglichkeiten – steuern ist nicht eine Frage des Geldes. Hier ist im Haushaltsplan noch Luft nach oben.

Der Haushalt ist mit Vorsicht geplant. Dies ist zu begrüßen. Äußere Einflüsse wie schwankende Gewerbesteuereinnahmen sowie der Fach- und Arbeitskräftemangel können den Haushalt schnell in eine Schieflage bringen.

Wir begrüßen die kontinuierlichen Investitionen in die Sanierung von Spielplätzen, Straßen, Treppen und Fußwege. Große Investitionen sind zudem für die Schulen und die Schelztor-Sporthalle geplant. Ob die Mittel ausreichen, den Sanierungsstau abzubauen und nicht weiter anwachsen zu lassen, bezweifeln wir. Doch größere Schritte sind zurzeit nicht möglich.

Große Projekte, die Esslingen noch lebenswerter machen, stehen an:
Mit dem Neckaruferpark wird Esslingen am Neckar erlebbar. Die Umgestaltung der Ritterstraße geht los. Die Osterfeldhalle wird saniert; sie sollte weiterhin für Vereine unserer Stadt bezahlbar sein. Das Herzensprojekt der Freien Wähler, der Esslinger Marktplatz, geht an den Start. Und zur Stadtbücherei fordern wir, dass die bisher im Haushalt eingeplanten Mittel für das Projekt „zweckgebunden“ gesichert werden – unabhängig vom zukünftigen Standort. Das Stadtticket wollen wir wieder einführen – ein wichtiges Anliegen vieler Esslinger.

Hier der Link zur kompletten Haushaltsrede.