Am Montag war die Einrichtung von Umweltspuren auf der Kiesstrasse einmal wieder auf der Tagesordnung im Mobilitätsausschuss. Nachdem im Herbst 2020 diese mit der Stimme des damaligen Ob’s beschlossen wurde diese probehalber einzuführen hat die Verwaltung die letzten Jahre dazu benutzt die Auswirkungen der sogenannten Umweltspuren weiter zu untersuchen.

In einer simulationsgestützten Analyse des östlichen Altstadtrings wurde festgestellt, dass bei einer Einrichtung der Spuren zwischen Hindenburgstrasse und Maillekreuzung mit einer starker Staubildung zu rechnen ist. Gerade der ÖPNV hätte darunter zu leiden, wenn die Busse mit im Stau stehen würden. Deshalb hat die Verwaltung in der Sitzung vorgeschlagen auf diese Umweltspuren zu verzichten und stattdessen in den weiteren Planungen verschiedene Alternativen wie z.Bsp. eine Wechelspur oder Verkehrsreduzierungen durch die Einführung einer Einbahnstraßen Regelung im Bereich der Kiesstrasse weiter zu verfolgen.

Die FREIEN WÄHLER haben schon ersten Vorschlag gegen diese sogenannten Umweltspuren abgelehnt und nehmen diesen Schwenk der Verwaltung erfreut zur Kenntnis. „Das die Verwaltung nicht einfach die Beschlüsse umgesetzt hat, sondern weiter untersucht hat verdient großes Lob“ so Hermann Falch Sprecher der FREIEN WÄHLER im Mobilitätsausschuss.
Die zu erwartenden schweren negativen Auswirkungen brachten dann auch die damaligen Befürworter dazu die Rad-und Busspuren auf der Kiesstrasse nun abzulehnen.

„Es ist wichtig, dass Entscheidungen dieser Tragweite richtig und ausführlich untersucht werden und nicht einfach auf Druck von Lobbygruppen beschlossen werden“ so Hermann Falch. „Entscheidungen dürfen aus von idiologischen Gründen getroffen werden sondern müssen immer auf ihre Auswirkungen für alle Betroffenen geprüft werden.“