Im Rahmen eines Stadtteilspaziergangs besuchten die FREIEN WÄHLER die Neue Weststadt.

Dieses Leuchtturmprojekt zukunftsweisende energetischer Nachhaltigkeit wurde auch durch Förderung des Bundes möglich. Neben hochwärmegedämmten Gebäuden spielt die Erzeugung von grünem Wasserstoff im Quartier eine große Rolle in der Energiebilanz. Durch die Nutzung der Abwärme bei der Wasserstofferzeugung für die Beheizung der Gebäude ist die Energiebilanz des erzeugten Wasserstoffes deutlich besser wie bei anderen Konzepten. Erst kürzlich wurde das Konzept mit dem „Innovationspreis Reallabore 2022“ ausgezeichnet.

Die erste Station des Spazierganges war der Informationspavillon auf dem Bahnhofsvorplatz. Unter der Sachkundigen Führung von Frau Dr. Walter Leiterin der Stabsstelle Klimaschutz der Verwaltung wurden im Inneren die verschiedenen Aspekte der Neubauten und der Wasserstoffgewinnung im Quartier erläutert. Es folgte eine Besichtigung der schon fertig gestellten Blöcke B bis D.

Dort wurde von Ehemaligen Baubürgermeister Willfried Wallbrecht und seinem Nachfolger Hans-Georg Siegel die Projektgeschichte noch einmal ins Gedächtnis gerufen. Die ersten Ideen für das Gelände des ehemaligen Güterbahnhofes reiften in den späten 1990er Jahren. Damals ging man von einer Realisierung bis 2008 aus. Leider zog sich die Verwirklichung dann doch länger hin. Bis heute wurden aber noch nicht mit der Arbeit an allen Baublöcken begonnen. Auf dem letzten Baufeld kann heute noch ein alter Portalladekran besichtigt werden. Dieser soll auch als Erinnerung an die ursprüngliche Nutzung erhalten bleiben.

Mit dem Ausblick auf die zukünftige Entwicklung auf die anschließenden Grundstücke der Stadtwerke und dem Schlachthofareal schloss die Führung.