Städtebau - Stadtentwicklung - Verkehr

1. Leitbild / Flächennutzungsplan / Stadtentwicklung

Eigenständige Stadtentwicklung und Positionierung mit angemessener Infrastruktur:

keine Rolle als Vorort von Stuttgar

Weiterentwicklung der lebendigen städtischen Struktur und gemischten Nutzungsstrukturen

Ausgewogene Entwicklung von Arbeit und Wohnen

Qualitatives Wachstum

Innenstadtverträgliche Entwicklung der Randzonen der Altstadt z.B. „Neue Weststadt“ und „Hengstenberg-Areal“

Nutzung und Pflege, Herausarbeiten und Erlebbarkeit der historischen und natürlichen Potentiale:

historische Altstadt, Stadt am Fluss etc. Lebens- und Freiräume, (Kultur-)Landschaft und Topographie erlebbar erhalten und herausarbeiten: Neckartal / Filder / Schurwald; Weinberge / Obstbaumwiesen

Grüne Elemente, auch in der Innenstadt: Neckar, Kanäle, Ring als Grüner Gürtel, usw:

Stärkung der Attraktivität für Nicht-Esslinger (Stadtmarketing)

Verbesserung der Stadtansicht von außen: von B10, Bahn etc.

Behebung / Reduzierung der trennenden Wirkung von B 10 / Neckar / Bahnlinie:
“Weitere Brücken schlagen“

Umwelt- und Klimaschutz sind wichtige Parameter künftiger Entwicklungsplanungen:
siehe Ökologie

Beeinflussung der Entwicklung der Bevölkerungsstruktur (Alter, Sozialstruktur): 
siehe auch demographischer Wandel

2. Altstadt / Innenstadt

Erhaltung und Stärkung der zentralen Funktionen der Altstadt als Einzelhandels- und Dienstleistungsstandort, aber auch als Wohnort

Einbindung der Wirtschaftsförderung in diese Bemühungen: (siehe auch Wirtschaftsförderung)

Ausgewogene Entwicklung der westlichen und östlichen Altstadt

Alleinstellungsmerkmal historische Altstadt erhalten, sichern, pflegen

Erhaltung und besonderer Schutz des historischen Erbes

Moderne Strukturen in traditionellem Umfeld

Vernetzung der öffentlichen Räume und Einkaufslagen zu einem durchgängigen System, das verschiedene attraktive Rundgänge erlaubt

Städtebauliche Anbindung der Weststadt und des Dickareals an die Innenstadt im Zuge der Neubebauung des derzeitigen ZOB

Attraktive Gestaltung von Straßen und Plätzen als Visitenkarten von Esslingen

Wichtige Maßnahmen: z.B.:
Umgestaltung Rathausplatz, Marktplatz, Ritterstraße, Güterbahnhof

Attraktive Stadteingänge

Wichtige Maßnahme:

Umgestaltung Maillekreuzung / Vorfeld alte Feuerwache als attraktiver Stadteingang / Einstieg in das System der Einkaufslagen der Innenstadt

Verbesserung der Orientierung (v.a. für Fremde)

Bewusste Berücksichtigung der Lage / Positionierung / Wirkung kultureller Einrichtungen im Interesse einer Stärkung der Frequenz in der Innenstadt

Umnutzung der alten Feuerwache im Interesse einer Stärkung des Standorts Esslingen, der Verbesserung der Frequenz und Anziehungskraft des Standorts Innenstadt sowie v.a. der östlichen Altstadt

Einhaltung von moderaten Gestaltungsrichtlinien, attraktiver öffentlicher Raum

Unterstützung beim angemessenen Erhalt und zeitgemäßer Nutzungaller Esslinger Baudenkmale

3. Stadtteile

Förderung der Identität der einzelnen Stadtteile als wahrgenommene Lebensumfelder

Erhaltung und Stabilisierung bzw. Schaffung von Stadtteil-Zentren zur Stärkung der lokalen Identität

Förderung der Nahversorgung

Angemessene Verkehrsanbindung (ÖPNV und IV)

Verkehrsberuhigung bei gefährlichen/trennenden Verkehrswegen

4. Verkehr

Schienenverbindung Esslingen-Filder weiter verfolgen

Leistungsfähigkeit B10 – Anschlüsse verbessern (schnellere Einfahrt)

Lärmschutz B10

Aufrechterhaltung und weitere Vernetzung ÖPNV-Angebote

Keine zusätzliche Filderauffahrt auf Esslinger Gemarkung

Förderung von Radwegverbinden