Neue Konzepte bei Sperrung der Geiselbachstraße

von Administrator (Kommentare: 0)

Wie es sich bei der 4-tägigen Sperrung der Geiselbachstraße anlässlich des Abbruchs des Steges zur Frauenkirche gezeigt hat, ist ein erneutes Nachdenken der Stadtverwaltung über alternative Verkehrskonzepte notwendig.

Neue Konzepte bei Sperrung der Geiselbachstraße

Die Vollsperrung der Geiselbachstraße 2019 stellt erhebliche Einschränkungen für die Bevölkerung in RSKN dar und wird in allen nördlichen Stadtteilen zu noch größeren Beeinträchtigungen führen.

Der Antrag der Freien Wähler bezüglich neuer Konzepte zur Vermeidung eines Verkehrskollapses in den nördlichen Stadtteilen wurde von der Verwaltung nur unzulänglich beantwortet. 

„Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg, die Zugänglichkeit von RSKN sicherzustellen“ meint der Vorsitzende Hermann Falch.   

Ob Busshuttle zum ÖPNV oder zum Beispiel einem Sammelparkplatz für Bewohner von RSKN, alles muss noch einmal geprüft werden. Auch die Zufahrt durch die Weinberge muss erneut geprüft werden. Warum kann es nicht eine Anwohnerlösung zum Befahren einer Ausweichstrecke geben?

Es muss auf jeden Fall sichergestellt werden, dass die notwendigen Umleitungsstrecken frei von Behinderungen z.B. Baustellen gehalten werden und überörtlicher Verkehr schon z.B. im Schurwald rechtzeitig umgeleitet wird.

Zusätzlich meint Eberhard Scharpf: „Um die Bauzeit zu verkürzen sollte die Baustelle in der Geiselbachstraße im Zweischichtbetrieb ausgeführt werden. Darüber hinaus ist eine umfangreiche und aktuelle Kommunikation im Vorfeld und während der Baumaßnahme absolut notwendig. Dazu gehören öffentliche Informationsveranstaltungen, Berichte in der Presse und auf der Homepage der Stadt Esslingen, Flyer an jeden Haushalt in Esslingen mit den Informationen zu Umleitungen, Führung der Buslinien, Fußgänger- und Radfahrerrouten.“

Man kann den Eindruck gewinnen das die Verwaltung auf den Gewöhnungseffekt setzt und mit der schon bestehenden einseitigen Sperrung hofft, die Bewohner sowohl des Stadtteils wie an der Umleitungsstrecke an den zusätzlichen Verkehr zu gewöhnen.

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