Esslingen im Grundsteuervergleich vorne

von Administrator (Kommentare: 0)

In einer Vergleichsrechnung der 100 größten Städte liegt Esslingen bezogen auf die Höhe der Grundsteuer unter den besten 10 in ganz Deutschland wie eine Erhebung der IW Consult GmbH im Auftrag von Haus und Grund Deutschland zeigt.

Hermann Falch, 1. Vorsitzender der Freien Wähler Esslingen

Die Freien Wähler sind stolz darauf in den letzten Jahren die von der Verwaltung geplanten Erhöhungen abgelehnt zu haben und damit allen Esslinger Bürgen zusätzliche Abgaben erspart zu haben.

„Esslingen muss lebenswert und auch bezahlbar bleiben“ sagt dazu der Vereinsvorsitzende Hermann Falch. 

Negative Spitzenreiter in der Höhe der Grundsteuer sind Berlin, Duisburg und Witten. In diesen Städten ist die Belastung mehr als doppelt so hoch wie in Esslingen, statt 360 € pro Jahr bis zu 770€ pro Jahr.  Die Grundsteuer muss in vielen Gemeinden dazu dienen den städtischen Haushalt im Lot zu halten, da diese Steuer direkt in denselben fließt. 

Mit der Gewerbesteuer ist die Grundsteuer eine direkt von der Stadt festlegbare Größe. Im Gegensatz zu der stark schwankenden Gewerbesteuer ist aber der Grundsteuerertrag pro Jahr fix.

Trotzdem ist Vorsicht geboten, zum einen weil die Grundsteuer nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts reformiert werden muss und zum anderen weil es inzwischen Städte in der Region gibt, die eine niedrigere Grundsteuer von ihren Bürgen verlangen. Reutlingen und Ludwigsburg sind in der Belastung noch einmal um ca. 20€ pro Jahr niedriger wie Esslingen.

„Wir bleiben bei diesem Thema am Ball“ meint deshalb auch die Fraktionsvorsitzende Annette Silberhorn-Hemminger

„Die aktuelle Situation mit ihren sprudelnden Einnahmen der Stadt darf uns nicht leichtfertig gegenüber zusätzlichen Projekten machen. Mit der neuen Bücherei, den Ausbau des O-Buslinienverkehrs und den anstehenden Brückensanierungen sehen wir viele zusätzliche teilweise nicht kalkulierbaren Ausgaben auf den städtischen Haushalt zukommen und es darf nicht dazu kommen, das am Ende die Bürger mit einer Grundsteuererhöhung dafür geradestehen müssen“ ergänzt Hermann Falch.

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