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Eberhard Scharpf, Sprecher der FREIEN WÄHLER im Ausschuss für Technik und Umwelt (ATU) des Esslinger Gemeinderates

Eberhard Scharpf, Sprecher der FREIEN WÄHLER im Ausschuss für Technik und Umwelt (ATU) des Esslinger Gemeinderates

FREIE WÄHLER begrüssen Mobilitätskonzept

Die FREIEN WÄHLER Esslingen haben bereits vor zwei Jahren im Gemeinderat ein Mobilitätskonzept für das gesamte Verkehrssystem des Stadtbebietes gefordert.

Mit Blick auf die anstehenden Großbaustellen wie Geiselbachkanal-Sanierung, Brückeninstandsetzung und -Neubau usw. muss der Verkehr so gesteuert werden, dass er noch funktioniert und keine unzumutbaren Belastungen für einzelne Wohnbereiche entstehen.

„Es wird ohnehin eine Herausforderung, Verkehrsfluss und erträgliche Umleitungsstrecken sicherzustellen, da war uns der generelle Blick auf unser System und unsere Handlungsoptionen wichtig“, so Eberhard Scharpf, Sprecher der FREIEN WÄHLER im Ausschuss für Technik und Umwelt (ATU) des Esslinger Gemeinderates. „Die Verwaltung hatte unser Strassensystem und seine strukturellen Probleme und die daraus einstehenden Möglichkeiten der Steuerung aufgezeigt. Dabei wurde deutlich, dass grundsätzliche Weichenstellungen in so einem über Jahrzehnte gewachsenen System nicht kurzfristig verändert werden können und dass es keine Patentrezepte gibt. Dazu kommt, dass die bestehenden Strassenräume und Bebauungen einen engen Rahmen bilden, der nicht einfach überschritten werden kann. Veränderungen bedeuten immer, daß es Verlierer und Gewinner gebenwird, z.Bsp ein neuer grundsätzlich positiver Fahrradstreifen gleichzeitig den Verlust von Pflanzbereichen und öffentlichen Parkplätzen bedeuten kann.“

„Trotzdem hat uns das Konzept den Blick geschärft für die Dinge, auf die wir als Stadt Einfluss haben, wenn wir unseren Bürgerinnen und Bürgern weiterhin alle Möglichkeiten als Verkehrsteilnehmer offenhalten wollen. Und das ist für uns selbstverständlich, denn wir wehren uns gegen Fahrverbote und Zwangsmassnahmen“, so Scharpf weiter.

Aus dem Konzept wird die Verwaltung in einem weiteren Arbeitsschritt einzelne Projekte ableiten und bearbeiten, wie zum Beispiel die Verbesserung des Verkehrsflusses in der Schorndorfer Strasse und die Optimierungsmöglichkeiten auf dem Innenstadtring für KfZ, Busse und Fahrräder.