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Jörg Zoller, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der FW- Fraktion im Esslinger Gemeinderat

Jörg Zoller, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der FW- Fraktion im Esslinger Gemeinderat

FREIE WÄHLER wollen Wohnraumversorgungskonzept fortsetzen

In Esslingen sind die Preise für Miete und Eigentumserwerb in den letzten Jahren enorm gestiegen. Selbst Familien mit durchschnittlichem Einkommen tun sich schwer, auf dem Wohnungsmarkt ein geeignetes Zuhause zu finden.

„Wir FREIE WÄHLER haben uns daher viel davon versprochen, dass die im Jahr 2015 ein Wohnraumversorgungskonzept (WVK) vorgelegt hat. Wir haben es deshalb seinerzeit unterstützt“, so Jörg Zoller, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der FW- Fraktion im Esslinger Gemeinderat.

Das WVK schreibt Investoren vor auf Baugrundstücken, die durch neue Bebauungspläne dichter als ursprünglich vorgesehen bebaut werden dürfen, einen Anteil an Sozialwohnungen zu errichten.Gleichzeitig gibt das WVK für städtische Baugrundstücke den Käufern eine zwingende Vorgabe für einen Anteil von 25% Sozialwohnungen, 25% günstige Mietwohnungen und 25% preiswerte Eigentumswohnungen.

In der jüngsten Gemeinderatssitzung hat die Verwaltung nach gut 2 Jahren Anwendung des WVK eine erste Bilanz gezogen. „Man darf keine Wunder erwarten, weil insgesamt Aufgrund der geringen Neubautätigkeit in unserer Stadt die Ergebnisse enttäuschend sind. Trotzdem empfehlen wir FREIE

WÄHLER die Fortsetzung des Konzeptes. Gegen den Mangel insbesondere an bezahlbarem Wohnraum ist das WVK eine Maßnahme, die bei stetiger Anwendung durchaus auf längere Sicht einen Beitrag zur Verbesserung leistet‘, so Zoller weiter.

Die FREIEN WÄHLER werden sich trotzdem auch weiterhin dafür einsetzen, dass Innenverdichtung forciert und neue Wohnbauflächen entwickelt werden, damit in den nächsten Jahren deutlich mehr Wohnungen gebaut werden können. Sorge bereitet in diesem Zusammenhang den Freien Wählern dabei die zeitliche Entwicklung des großen neuen Baugebietes im Bereich der FH auf der Flandernhöhe, dort ist abzusehen, dass eine Bebauung nicht vor 2030 bezugsfertig sein wird. Damit ist aber schon heute klar, dass die vom neuen Flächennutzungsplan vorgesehene Anzahl an neuen Wohnungen bis 2030 nicht verwirklicht werden kann.