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Hermann Falch
Bar jeglicher Vernunft. Umbenennung von Plätzen und Brücken
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Eberhard Scharpf

Masterplan zur Lufteinhaltung - Green City Plan

Seit 2016 gehört Esslingen zu den 15 hochbelasteten Städten
Deutschlands. Deshalb wird nun Esslingen beim „Sofortprogramm saubere
Luft 2017-2020“ des Bundes als förderfähig erachtet.

Als erster Schritt wurde nun der Green City Plan erstellt. Er enthält umfangreiche Ausarbeitungen und Handlungsvorschläge zur Lufthygiene und zu verkehrsplanerischen Aspekten.

Für die Freien Wähler sind Fahrverbote nicht akzeptabel.
Da die Verwaltung nun ein Beteiligungsportal für die Bürger einrichtet, erhoffen sich die Freien Wähler eine rege Beteiligung der Bevölkerung bei der Diskussion über die Maßnahmenbündel.

„Wir wollen die Bevölkerung ernst nehmen. Mit ihrer Beteiligung können wir Prioritäten setzen, denn jetzt muss dringend gehandelt werden“, so Eberhard Scharpf, Sprecher der Freien Wähler im Ausschuss für Technik und Umwelt. Der Schwerpunkt soll in Esslingen auf der Digitalisierung von Verkehrssystemen und der Elektrifizierung des ÖPNV liegen. Dazu gehört auch der weitere Ausbau des O-Bus-Systems. Dies ist allerdings die teuerste aller möglichen Lösungen. Die Freien Wähler fragen sich jedoch, warum sich die die Förderung nur auf die Elektrifizierung des städtischen ÖPNV beschränkt.

Wir unterstützen den Maßnahmenkatalog mit seiner großen nachhaltigen Wirkung. Dabei ist es wichtig, Handlungsoptionen wie z.B. eine bessere Vernetzung und höhere Taktung im ÖPNV zu kombinieren. Dadurch erhält der ÖPNV eine höhere Akzeptanz.

Ein großes Potenzial sehen die Freien Wähler in der Umorganisation von Logistik. Zukünftig soll nicht mehr jeder Paketdienst in eine Straße oder Stadtteil einfahren, Pakete abgeben und wieder abholen können. Wir fordern zusätzliche Paketstationen und eine emissionslose Verteilung mit elektrischen betriebenen Fahrzeugen. Die Baugenossenschaft Esslingen geht hier vorbildlich mit künftig 25 Paketstationen voran.

Wir haben beim Radverkehr – in dem viel Potential steckt – schon einiges bewegt. Hier gibt es aber noch viel zu tun. Daneben fordern wir einen Verkehrsentwicklungsplan mit einem Luftschadstoffs-Emissionskataster.