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Freie Wähler stehen zum Zwiebelfest

Nun ist es also beschlossen. Das Esslinger Zwiebelfest mit seiner über 30-jährigen Tradition wird es in dieser Form nicht mehr geben. „Nur gegen den Willen der Freien Wähler“, so Stadträtin Daniela Hemminger-Narr. 

 „Für uns Freie Wähler ist es unverständlich, wie man mit sehr langjährigen Partner umgeht, die seit über 30 Jahren – Sommer für Sommer – eine große Strahlkraft über die Stadtgrenze hinaus für unsere Stadt Esslingen leisten. Mit hoher Qualität, Eigeninitiative, eigenen finanziellen Mitteln, ohne Zuschüsse. Natürlich auch mit Eigeninteressen, aber das ist bei Selbstständigen auch gerechtfertigt“. 

Es stellt sich für uns Freie Wähler die Frage: Was möchten eigentlich die Esslinger Bürger? Haben sich dies die anderen Fraktionen einmal gefragt? Die Verwaltung hat uns die Neugestaltung des Esslinger Zwiebelfestes unter organisatorischer Schirmherrschaft des Stadtmarketings vorgeschlagen. „So weit, so gut. Aber es war für uns Freien Wähler selbstverständlich, dass die Verwaltung bei der Erstellung der Konzeption auch die jetzigen Organisatoren mit einbindet. Dies wurde von der Verwaltung nicht getan und nicht einmal angedacht“, muss Hemminger-Narr bedauernd feststellen. 

Dies hat nach Meinung der Freien Wähler zu Recht zu Verstimmungen auf Seiten der jetzigen Veranstalter geführt. Die Freien Wähler sind grundsätzlich der Meinung, dass eine Weiterentwicklung des Festes sinnvoll und richtig ist, aber nur gemeinsam. 

Die bisherige Organisation des Zwiebelfestes war für die Stadt kostenneutral. Die ausrichtenden Wirte haben alle anfallenden Kosten selbst getragen. 

Daniela Hemminger-Narr: „In der von der Verwaltung angedachten Lösung muss die Stadt mindestens 50.000 Euro pro Jahr aufbringen, um dies zu leisten! Kann es Aufgabe der Stadt sein, Kosten für eine jährliche Festveranstaltung zu übernehmen? Wir sagen nein!“ 

„Warum nützt man nicht das Wissen der „Profis“ in Bezug auf Abläufe, Qualität oder Verbesserungen räumlicher Natur? Es ist traurig, dass unser Vorschlag, alle Beteiligte gemeinsam an einen Tisch zu setzen, von allen Fraktionen abgelehnt wurde“, so Stadträtin Daniela Hemminger-Narr.