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Eberhard Scharpf, Sprecher der FREIEN WÄHLER im Ausschuss für Technik und Umwelt (ATU) des Esslinger Gemeinderates

Eberhard Scharpf, Sprecher der FREIEN WÄHLER im Ausschuss für Technik und Umwelt (ATU) des Esslinger Gemeinderates

Flächennutzungsplan wird endlich beschlossen

In seiner Sitzung am 8. Oktober wird der Gemeinderat den abschließenden Beschluss für den neuen Flächennutzungsplan der Stadt Esslingen fassen.

„Der bisher geltende FNP stammte aus dem Jahr 1984, und keine Stadt oder Gemeinde in der Region Stuttgart hat mit der Fortschreibung so lange gewartet und darüber diskutiert wie Esslingen“, zeigt sich Dr. Annette Silberhorn-Hemminger, Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler Esslingen im Gemeinderat, erleichtert über
den Schlusspunkt.

Der FNP ist ein Selbstbindungsplan der Stadt, der Flächen festlegt, auf denen in der Folge durch die Aufstellung von Bebauungsplänen Baumöglichkeiten geschaffen werden können. Er entfaltet jedoch zunächst keine unmittelbare Rechtswirkung für Bürger und Grundstückseigentümer. „Schon daran kann man erkennen, dass es noch ein weiter Weg ist, bis dieser Beschluss dazu beitragen kann, unseren Mangel an Baumöglichkeiten sowohl im gewerblichen Bereich als auch für zusätzlichen Wohnraum zu beheben, „so Eberhard Scharpf, Sprecher der Freien Wähler im Ausschuss für Technik und Umwelt.

Eine grössere gewerbliche Baufläche von ca. 15 ha nördlich von Bergheim musste ganz aus dem laufenden Verfahren herausgenommen und vertagt werden, da Landschaftsschutz bzw. eine Regionale Grünzäsur entgegenstehen. „Wir hoffen, dass in dieser Frage zeitnah Kompromisse gefunden werden, denn die Zukunft unserer Wirtschaft und damit der Wohlstand unserer Bürgerinnen und Bürger ist uns sehr wichtig, auch wenn eine solche Haltung in diesen
Zeiten florierender Wirtschaft unpopulär ist. Aber das kann sich auch schnell wieder ändern“ , betont Eberhard Scharpf.

Aufgrund der kritischen Haltung vieler Bürgerinnen und Bürger zu Neubauflächen wurden bis zum Zieljahr 2030 deutlich weniger Flächen ausgewiesen als der von der Verwaltung errechnete Bedarf. „Und wir haben mit darauf geachtet, dass rund 80% der ca. 3.000 Wohneinheiten bis 2030 durch Innenentwicklung, also nicht auf bisherige Grün- oder Freiflächen, vorgesehen wird. Diesen kleinsten gemeinsamen Nenner in der Mehrheit des Gemeinderates haben wir mitgetragen, „um überhaupt einen Schritt weiter in die richtige Richtung zu kommen“, so Scharpf.